Das Großsteingrab

Auf der Feldmark Grebbin standen bis in unser Jahrhundert hinein mehrere Bodendenkmale. Von diesen blieb nur eines, ein teilweise zerstörtes Großsteingrab erhalten. (1900 waren es noch zwei Steingräber und ein Hügelgrab.)

Es handelt sich vermutlich um einen Großdolmen, von dem aber nur drei Träger- und ein Deckstein übrig geblieben sind. Der Deckstein ist abgekippt. Auf ihm befinden sich schälchenförmige Vertiefungen. Die Schälchen wurden nicht von den Erbauern der Anlage angebracht und dienten wahrscheinlich kultischen Zwecken. Die Erbauer waren Angehörige der sogenannten Trichterbecherkultur. Sie lebten in der Jungsteinzeit, 2200-2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung.

Ein Hügelgrab, das heute nicht mehr existiert wurde im Oktober 1904 durch R.Beltz auf dem Voßberg ausgegraben. Das Hügelgrab war mindestens 2m hoch und entstand in der Bronzezeit (1800-600 BC) als Begräbnisstätte. Nach der Ausgrabung stand dieser Platz nicht mehr unter Denkmalschutz und verschwand im Laufe der Zeit ganz. Aus dieser Zeit stammen auch die Scherbenfunde zwischen dem Voßberg und der Warnow wo ein jungbronzezeitliches Urnengräberfeld liegt.